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Nach der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung

Der Bräutigam trug die Braut über die Schwelle, damit sie nicht stolperte, da es als böses Omen galt

Hochzeitsbräuche und Sitten, direkt nach der standesamtlichen und kirchlichen Trauungszeremonie

Nach alten Traditionen...

war ein reicher Kindersegen ein besonderes Glück für das Brautpaar, ein Glück, das unterstützt werden musste.

So entstand der Brauch, dass Freunde und Verwandten die Blumen, Rosenblätter oder Reis über das Brautpaar geworfen haben.

Aus hygienischen Gründen ist es heute verboten, vor Standesämtern und Kirchen Reis zu werfen, da Reis Tauben anlockt. Um den Frischvermählten dennoch eine glückliche und fruchtbare Ehe zu wünschen, werden Blumen, Rosenblüten oder Konfetti geworfen, auch Luftballons und Seifenblasen kann man in den Himmel schicken.

Der Brauch, über Frischvermählten einen Konfettiregen zu werfen, geht auf die vorchristlichen Zeiten zurück.

Damals war es Getreide, als Symbol der Fruchtbarkeit für ein reiches Kindersegen, das über dem Brautpaar geworfen wurde. Konfetti gab es im Laufe der Jahrhunderte in den verschiedenen Formen. Die Römer zogen dem Getreide die Mandeln vor, Jahrhunderte später kam dann der Reis in Mode, der bis heute manchmal verwendet wird.

Papierkonfetti gibt es in allen Formen und Farben, die man sich nur vorstellen kann. Es gibt auch viele Alternativen, wie beispielsweise frische und getrocknete Blütenblätter, am besten eignen sich dafür Rosen, weil es sie in so vielen wunderbaren Farben gibt. Vorstellbar sind auch duftende Lavendelblüten. Wenn Sie oder Ihre Freunde geeignete Pflanzen im Garten haben, sollten sie früh morgens am Hochzeitstag gepflückt werden. Man kann Blüten-Konfetti auch fertig kaufen, für eine Hochzeit im Frühjahr wären Veilchen- und Kirschblüten geeignet, für den Sommer könnten Sie Wicken wählen und für den Herbst, die Hortensien. Eine saubere Konfetti - Alternative sind Seifenblasen. Besonders viel Spaß haben die Kinder von dieser Aktion.

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Nach der kirchlichen Trauung einem alten Brauchtum - weiße Tauben in die Luft steigen lassen

Seit dem Altertum gehören Blumenkinder zu jeder Hochzeit

In Rom liefen Knaben mit Fackeln aus zauberkräftigen Holz dem Hochzeitszug voraus, die Mädchen streuten der Braut Rosenblätter auf den Weg. Diese Sitte ist in unserer Zeit wieder aufgenommen worden. Es gibt kaum eine kirchliche Zeremonie ohne Kinder mit Kränzen und Körbchen voll Blüten, die sie auf dem Weg des Brautpaares bis zum Altar streuen. Der Überlieferung nach soll der Duft der verstreuten Blüten die Fruchtbarkeitsgöttin anlocken und dem Paar Glück, Fruchtbarkeit und reichen Kindersegen bescheren. Auch Brautjungfern geleiten das Brautpaar zur kirchlichen Trauung, sie sollen die bösen Geister von der Braut ablenken und tragen deswegen traditionell Kleider, die dem Brautkleid ähnlich sind.

Traditionell müssen die Frischvermählten einige Prüfungen und Hindernisse nach der standesamtlichen und kirchlichen Trauungszeremonien überwinden. In Hessen stand das Paar zum Beispiel auf dem Prüfstand und musste gemeinsam einen Baustamm durchsägen, mit einer Handsäge oder mit einer stumpfen Säge. Damit sollte das Ehepaar beweisen, dass es auch unter den schwierigsten Umständen im gleichen Rhythmus arbeiten kann. Auch heute gibt es für die Frischvermählten Hindernisse und Probleme, die sie gemeinsam bewältigen müssen. Es sind zum Beispiel die klassischen Wegsperren, wie Holzstämme, die die Eheleute gemeinsam durchsägen müssen. Eine sehr beliebte Tradition ist heute das Spalierstehen. Beim Spalier der Freunde vor dem Standesamt oder der Kirche kann jede Person in der Hand eine Rose oder Sonnenblume halten. Oft richtet sich die Gestaltung des Spaliers nach den Vorlieben und Hobbys des Brautpaares. Wenn das Brautpaar beispielsweise das Bergsteigen liebt, stehen die Freude mit Eispickel und Seil Spalier. Ist der Bräutigam ein begeisterter Fußballer, müssen Fußbälle und Tornetz herhalten.

Alternativ dazu können Feuerreifen, speziell gestylte Papierwände oder Laken, aus denen das Paar z. B. ein Herz ausschneiden muss, verwendet werden. Das Spannbetttuch bzw. Laken wird vor dem Kirchentor, der Hochzeitslocation oder dem Standesamt aufgespannt. Die Braut und der Bräutigam schneiden gemeinsam das Herz aus, und durchschreiten dann gemeinsam das Herz in die gemeinsame Zukunft. Die symbolische Hindernisse ( ein Laken mit dem Herz, Baumstämme, die man zersägen muss usw. ) müssen überwunden werden, sowie im "echten" Leben die Probleme bewältigt werden sollten.

Einem alten Brauch nach steht der Fuß für Fruchtbarkeit und Liebesglück. Weil man um sich mit Füßen nicht werfen kann, gilt es als ausreichend, wenn man dem Brautpaar auf dem Heimweg Schuhe nachwirft, was dem Brautpaar Glück bringen soll. Man kann auch einen alten Schuh samt den Klapperblechdosen an die hintere Stoßstange des Hochzeitsautos anbinden, damit fahren die Frischgetrauten von der Kirche nach Hause. Die Hochzeitsgesellschaft macht durch wiederholtes Hupen im gesamten Autokonvoi auf das Hochzeitspaar aufmerksam.

Nach der kirchlichen Trauung können die Brautpaare einem alten Brauchtum folgen und weiße Tauben in die Luft steigen lassen. Die Taube symbolisiert seit ewigen Zeiten das Leben und die Liebe, den Frieden und den Neuanfang. Die Geschichte der Taube beginnt vor 7000 Jahren, die griechische Liebesgöttin Aphrodite hat Tauben vor ihren Himmelswagen gespannt. In der Genesis bringt die weiße Taube mit dem Zweig eines Olivenbaums neues Leben. Seit den 4. Jahrhundert ist für die Christen die weiße Taube offizielles Symbol für den Heiligen Geist, in vielen Kulturen ist die Taube ein Symbol des Friedens.

Bevor die Brautleute die Hochzeitslocation betreten dürfen, werden ihnen eine gesalzene Scheibe Brot und ein Glas Wasser zum gemeinsamen Verzehr gereicht.

Der Brauch begründet sich darin, dass früher der Bräutigam erst dann zur Familie gehörte, wenn man zusammen Brot und Salz verspeist hatte. Außerdem symbolisieren Brot und Salz, dass dem Brautpaar das Geld und die Grundnahrungsmittel nie ausgehen mögen. In Schlesien hat die Schwiegermutter das junge Paar mit Salz und Brot im neuen Haus begrüßt, hat das Brot angeschnitten und das erste Stück gegessen. Das übriggebliebene Brot wurde an die Armen verteilt.

In Hessen empfing die Braut das gesalzene Brot von den Brautjungfern. In den Karpaten wurden die Frischvermählten nach der kirchlichen Trauungszeremonie ebenso mit Brot und Salz empfangen, dies bedeutete, wenn auch nur ein Laib Brot vorhanden ist, muss das Paar nicht hungern. Auch das Salz war seit langen Zeiten ein wichtiges Vorratsmittel, damit wurden Gemüse, Schinken und Fisch konserviert. Auch heute ist Salz für den Haushalt der Eheleute lebenswichtig.

In alten Zeiten wurde die Schwelle des Hauses als ein magischer Ort verstanden, weil darunter böse Geister und Dämonen lauern könnten. Die Jungfrau durfte nicht die Türschwelle ihres neuen Heimes mit den Füßen betreten, damit sie nicht mit den ihr noch fremden Geistern des Hauses in Berührung kam. Daher kommt die Sitte, dass der Ehemann seine Frau nicht einfach durch die Tür führen darf, sie auf den Arm nehmen und über die Schwelle tragen muss. Die Ehefrau zieht daher die Konsequenzen, dass ihr Mann sie auch künftig auf den Händen tragen wird.

Im antiken Rom wurde die Eingangstür in das neue Heim der Braut mit Girlanden und Bändern geschmückt und die Pfosten mit Olivenöl beträufelt. Der Bräutigam trug die Braut über die Schwelle, damit sie nicht stolperte, da es als böses Omen galt. Auch bei uns in Deutschland wurde sie über die Schwelle getragen, aber aus einem anderen Grund. Dadurch sollten die Geister es nicht merkten, dass eine neue Frau gekommen ist. In manchen Gegenden wurde die Frau nicht über die Schwelle getragen, sondern sprang einfach selbst drüber. Der Brauch, dass die Braut von ihrem Ehemann über die Schwelle in das neue Heim getragen wird, wird in vielen Ländern auch heute noch gepflegt.

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